Leitungskurse in den Osterferien – Faires Lager war vor Ort

Über die Ostertage haben sich viele JungleiterInnen aus- und weiterbilden lassen. Faires Lager hat Kurse der Pfadibewegung Schweiz und der JUBLA Luzern besucht und mit den Teilnehmenden über die Realisierung nachhaltiger Lager diskutiert.

In den Osterferien fanden wie jedes Jahr in der ganzen Schweiz Ausbildungskurse statt. Zukünftige JUBLA- und PfadileiterInnen lernen in einer Woche, wie man ein Jugendlager organisiert und durchführt. Neben dem intensiven Ausbildungsprogramm kommen in den Kursen auch Spiel, Spass und das gemütliche Beisammensein nicht zu kurz.

Neben den vorgegebenen Kursinhalten, werden gerne auch „GastreferentInnen“ eingeladen. Faires Lager hat zwölf Leiterkurse besucht und mit den Teilnehmenden einen Workshop zum Thema „Nachhaltiger Lagerhaushalt“ gestaltet.* Engagierte Debatten und ein reger Austausch zwischen den unterschiedlichen Abteilungen / Scharen war garantiert.

Die Abteilungen / Scharen unterscheiden sich insofern, dass nicht nur die Traditionen, sondern auch die Teilnehmerzahlen und die verfügbaren Ressourcen für ein Lager sehr verschieden sind. Das wirkt sich auch auf die Lagerplanung aus.

Von Transportmöglichkeiten für die Anfahrt über die Lagerküche bis hin zum Recyceln der Abfälle: Wer setzt was, schon wie um? Wer hat gute Lösungsstrategien entwickelt, die sich im Lageralltag bewähren? Wie können die Lagerteilnehmenden sinnvoll an das Thema herangeführt werden? Was kann in der eigenen Abteilung / Schar noch verbessert werden? Faires Lager hat mitdiskutiert und anschliessend über mögliche Vorgehensweisen, den eigenen Lagerhaushalt nachhaltiger zu gestalten informiert.

Eines der meist diskutierten Themen war der Einkauf von Billigprodukten, um das Lagerküchenbudget möglichst tief zu halten. Zudem kann gerade bei kleinen Teilnehmergruppen der Mengenvorteil beim Einkaufen kaum ausgenützt werden. Doch nachhaltiger zu kochen beginnt mit Umsetzungsschritten, die kein höheres Budget voraussetzen. Saisonale Küche, moderaterer Fleischkonsum und eine geschickte Resteverwertung sind die ersten Schritte in die richtige Richtung.

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